FAQ – Fragen & Antworten


FAQ:  «Digitale Malerei»


1.

Frage:

Was passiert eigentlich mit einem herkömmlichen Foto bei der Umwandlung zum  «digital gemalten»  Bild?

 

 

Antwort:

Das Bildresultat entsteht quasi durch Wegnahme von  «Bildinformation»

 

Vorstellbar wird dies, sobald man davon ausgeht, dass jedes Foto 100% Bildinformation enthält. Einige von Bernt Hoffmann eingesetzte Bearbeitungsschritte entziehen dem Foto sozusagen Teile der besagten Bildinformation, reduzieren es also im übertragenen Sinne um x %. Daraus erfährt jedes Foto die so malerisch wirkende Ausstrahlung. Die Farben einer Fotografie sehen nach der künstlerischen Bildbearbeitung aus, als würden sie wie bei einem  «nass in nass»  gemalten Aquarell zerfließen.


2.

Frage:

Was bedeutet eigentlich die Kennzeichnung  «e.a.»  –  die so auf einigen Druckgrafiken (auf Aquarellkarton) zu lesen ist?

 

 

Antwort:

 

Digital gemalte Bilder, auf deren weißem Passepartout-Rand die Buchstaben  «e.a.»  zu lesen sind, werden hier als Probedrucke vorgestellt. Das  «e.a.»  ist französisch und steht für  «épreuve d’artiste»


3.

Frage:

Wie zeitaufwändig ist  «Digitale Malerei»? 

Wie lange dauert es, ein Foto in ein digital gemaltes Werk zu verwandeln?

 

 

Antwort:

Das ist Motiv abhängig sehr unterschiedlich. Landschaftsfotografien lassen sich schneller bearbeiten als etwa Schiffsbilder. Und ganz allgemein sind Bilder aus dem Arbeitsbereich  «Kleine Welt»  erheblich zeitaufwändiger als etwas Bildwerke der  «Impressionen» – die ja z.B. nach Naturfotos gefertigt werden.

 

Erstgenannte (also Natur-, Landschafts- oder Schifffahrtsbilder) brauchen etwa 3 bis 5 Stunden; letztgenannte Werke der  «Kleinen Welt»  kaum unter 12 Stunden. Die Bearbeitung hängt ganz maßgeblich auch mit dem gewünschten Verwendungszweck zusammen.

 

#   Bilder für den Papierdruck sind nicht so zeitintensiv wie solche für Holz-, Folien- oder Glasdruck.

 

#   Sehr große Abmessungen (mehr als ein Quadratmeter) brauchen zumeist ebenso viel Zeit wie alles unter dem Format DIN/A 3

 

#   Motive der  «Kleinen Welt», die ja zuerst mal unter Studiobedingungen fotografiert werden müssen, sind weitaus aufwändiger als etwa Landschaftsbilder, Haus- oder Schiffsportraits, die in der freien Natur erstellt werden.

 

#   Schon ein blauer Himmel ist für den Druck einfacher vorzubereiten als ein grauer Himmel.

 

 

 

Deshalb ist für jedes Bild eine individuelle Kalkulation auf Grundlage vorher getätigter Absprachen unbedingt  erforderlich!


4.

Frage:

Wie groß ist das kleinste, wie groß das größte digital zu malende Bildformat?

 

 

Antwort: 

Das derzeit kleinste Format ist ein Bildausschnitt auf Bernt Hoffmanns Visitenkarte (Bildgröße ca. 3,5 x 8 cm)

 

Das derzeit größte Format wird unter «Spurensuche» (1) gezeigt; es misst ca. 4,5 qm; ein Druck auf Spezialtextilien. Die Bildgröße nach oben dürfte sich eher beschränken durch die Druckmöglichkeiten; wobei Textil- oder Glasdrucke bei sehr großflächigen Bildern zumeist in Bahnen angefertigt werden.

 

 

Das 2017-2019 entwickelte neue Verfahren  «Digitale Malerei 2.0»   erlaubt kürzere Arbeitszeiten; und auch kleinere Bildformate (ohne zeitlichen Mehraufwand); etwa für Speisekarten oder Flaschenetiketten …


 

 

Weitere Fragen & Antworten folgen bedarfsweise!